Wenn einer keinen Arsch in der Hose hat…

…dann bedeutet das soviel wie:

-der lässt sich alles gefallen

-der wehrt sich nicht

-der traut sich nicht, Missstände zu benennen

-der nimmt alles Unrecht hin

Kurz gesagt: ein Lappen

Nun soll Ottmar Vöpel gesagt haben, Frank Schütz hätte keinen Arsch in der Hose.

Eine Person, die in ihrer Zeit als als aktiver Natur-und Umweltschützer unter anderem die Chromverunreinigung des Dudenbach aufgedeckt hat und dafür mehr Zorn abbekommen hat, als mögliche Verursacher, kann sich angesichts einer solchen Aussage schon beleidigt fühlen.

Diese Aussage war böswillig und wider besseres Wissen.

Klar ist, Herr Vöpel wünscht sich, das Alle die ein Problem haben, das persönliche Gespräch mit ihm suchen.

Dann kann er beschwichtigen und es gerät nichts an die Öffentlichkeit. Und wer sich nicht traut ihn direkt anzusprechen, der hat keinen Arsch in der Hose.

Nur hat Herr Vöpel diese Chance, Dinge im persönlichen Gespräch zu regeln, lange verspielt.

Nur ein Beispiel: Als Herr Schütz damit begonnen hatte, einen genehmigungsfreien Unterstand für landwirtschaftliche Geräte zu errichten, hat Herr Vöpel über Wochen, ja Monate kundgetan, dass Herr Schütz da an etwas arbeite, was ihm nicht gefalle. Wie wäre es mit einem kurzen Gespräch gewesen: „Hallo Frank, was baust du denn da?“

Nein, Herr Vöpel hat einen anderen Weg gewählt: Eine Mail an die Bauaufsicht. Durch Bürgerinformation habe er von den Bauaktivitäten erfahren, welche durch Verwaltungsmitarbeiter dann bestätigt wurden.

Obwohl er täglich mehrfach an der Baustelle vorbei kam, beruft er sich auf Dritte Denunzianten.

Wer hat keinen Arsch in der Hose?

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