Wutausbruch im Amt….

….immer schön der Reihe nach.

Bisher war es so, dass die Gemeineverwaltung in Bromskirchen die Landfrauen bei ihrer gemeinnützigen Arbeit unterstützte. Wenn es etwas zu kopieren gab, dann wurden diese Kopien bei der Gemeindeverwaltung gemacht.

Als dann die Somplarer Landfrauen beschlossen, gespendete Kuchen zu verteilen, verbunden mit der Bitte eine Spende für die Ukraine zu geben, sollten zur Info Flyer in Briefkästen geworfen werden.

Eine Landrau begab sich zur Gemeindeverwaltung um dort die benötigten Kopien anfertigen zu lassen.

Sie hatte ihre Rechnung allerdings ohne Bürgermeister Ottmar Vöpel gemacht.

Als dieser von seinem Büro aus, die Bitte nach Kopien vernommen hatte, stürmte er heraus und fragte, was das denn solle.

Im Übrigen hätte die Feuerwehr erst unzählige Kopien gemacht und so ginge das nicht. Die Gemeinde könne diese Kosten nicht tragen.

Im weiteren Gespräch brachte Herr Bürgermeister Vöpel seinen Unmut darüber zzum Ausdruck, daß jetzt Jeder helfen wolle.

Wer Herrn Vöpel von früher kennt, der weiß auch, zu welchen Auslassungen er fähig ist, wenn es um Fremde geht.

Herr Vöpel ließ schliesslich zu, einen Bruchteil der gewünschten Kopien zu erstellen.

Der Rest musste andernorts erledigt werden.

So, und wie alle mitbekommen haben, war die Aktion der Landfrauen ein voller Erfolg. Die Nachfrage war so hoch, dass es eine Woche später zu einer Wiederholung kam.

Die Landfrauen konnten schließlich 2000,-€ an die „Oldtimerfreunde Hallenberg “ überrreichen, welche sie bei ihrem Hilfstransport mitnehmen und vor Ort in Polen weitergeben konnten.

2000,-Euro mögen ein Tropfen auf den heißen Stein sein, aber sicher ist, dass damit das Leid einiger Menschen ein Stück weit gelindert werden konnte. Den Spendern tat es nicht weh.

Unverständlich ist aber, wenn kleinliche Menschen versuchen Steine in den Weg zu legen.

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