Bromskirchen bekommt einen neuen Bürgermeister…….

……stimmt nicht ganz. Der alte Bürgermeister wird der neue Bürgermeister.

Aus dem hauptamtlichen Bürgermeister wird nun ein ehrenamtlicher Bürgermeister.

Kommt er dann noch finanziell zurecht? Sicher. Neben seinem Ruhegehalt gibt es ja noch eine Aufwandsentschädigung, deren Höhe noch festgesetzt werden muß.

Hätte irgend jemand kandidiert und gewonnen, dann hätte dieser mit ein paar hundert Euro im Monat abgespeist werden können. Klar das sich bei dieser Ungewissheit nicht so leicht eine Kandidat finden lässt.

Ein Beamter der sich für seine ehrenamtliche Tätigkeit von seinem Dienstherren freistellen lassen könnte, wäre da als Kandidat denkbar. So würde es wohl kommen, wenn Frese wider Erwarten scheitern sollte.

Wenn allerdings Karl-Friedrich Frese in einer demokratischen Wahl zum Bürgermeister bestimmt wird, dann kann die Aufwandsentschädigung ja auch höher ausfallen. Vielleicht fragt man Herrn Frese direkt was er sich so vorstellt und beschließt das dann einstimmig.

Dass Frese gewählt wird, wird wohl kaum einer bezweifeln. Nach der verlorenen Landratswahl im vergangenen Jahr hatten schon einige Bürger gehofft, Frese würde Wort halten und sich keiner öffentlichen Abstimmung mehr stellen. Aber was sind Freses Versprechen schon wert?

Es wurde seinerzeit schon gemutmasst, Frese wolle Erster Beigeordneter im Landkreis werden. Dann würde er vom Kreistag gewählt, was ja keine Wahl durch die Öffentlichkeit wäre. Dann hätte er sogar Wort gehalten. Und nachdem aus CDU-Kreisen eine Kandidatur Freses zum Ersten Beigeordneten vehement verneint wurde, darf man davon ausgehen, das es so kommen könnte. Dann müsste sich Bromskirchen wieder eine neuen BM suchen. Und wäre er Landrat geworden, hätte er ebenso wie damals als er Bürgermeister in Allendorf werden wollte, Bromskirchen den Rücken zugedreht. Böse Zungen könnten sagen, Bromskirchen sei Freses Rückfallebene, wenn andere Pläne scheitern. Der sichere Hafen wo er immer landen kann und dank der einfach gestrickten Geister dort immer willkommen ist.

Zurück zur Bürgermeisterwahl: Frese wurde ja fast zur Kandidatur gezwungen. Gemeindevertreter hatten ja ernsthafte Bedenken, das Amt des Bürgermesiters an einen Ehrenamtlichen zu vergeben. Aber als dann fest stand, dass es Frese sein würde, waren sie beruhigt. Also wäre sein Erfolgsmodell des ehrenamtlichen Bürgermeisters für eine kleine Gemeinde, von dem er selbst überzeugt ist, ohne seine Aufopferung gar nicht möglich geworden. Wenn es zum Wohle der Allgemeinheit ist kann man schon mal ……….

Es gibt aber auch ein paar Menschen in Bromskirchen, die Frese nicht noch länger im Amt sehen wollen. Leider gehen sie vor lauter Resignation  einfach nicht zur Wahl. Und das ist ein Fehler.

Es macht schon einen Unterschied, ob Frese 85% Ja-Stimmen bekommt, oder vielleicht nur 60%. Es würde ihm zeigen dass die Zahl der Bürger die er verärgert hat, langsam zu einer kritischen Menge angestiegen ist und er so nicht weiter machen kann.

Deshalb wäre es schön, wenn ein paar Leute ihr Wahlrecht ausüben würden.

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