Über die Landesgrenze geschaut…..

…… und einen interessanten Artikel in der WAZ gefunden.

Zitatanfang

Nachrichten aus Winterberg, Medebach und Hallenberg

Karl-Friedrich Frese (CDU) verliert Landratswahl

07.07.2015 | 08:11 Uhr

Korbach/Bromskirchen. Im benachbarten Landkreis Waldeck-Frankenberg bleibt in der Führungsspitze alles beim Alten: Am Sonntag setzte sich SPD-Amtsinhaber Dr. Reinhard Kubat (57) aus Marienhagen bei den Landratswahlen gegen seinen CDU-Herausforderer Karl-Friedrich Frese (55) aus Bromskirchen klar mit 60,6 Prozent der Wählerstimmen durch. Frese erhielt 39,4% der abgegebenen Stimmen. Insgesamt zog es mit 31,7% weniger als ein Drittel der Wähler aus den 22 Gemeinden und Städten des Landkreises zu den Wahlurnen.

Promovierter Biologe

Kubat ist promovierter Biologe und seit 2010 Landrat von Waldeck- Frankenberg. Schon nach Auszählung der ersten Stimmen zeichnete sich ein eindeutiger Trend für ihn ab. Das Wahlergebnis bezeichnete er als „eindeutiges Votum für die Fortsetzung seiner bisher geleisteten Arbeit“.

In seiner zweiten Amtszeit will sich er sich vor allem für die Stärkung des ländlichen Raumes einsetzen. Schwerpunktthemen in seinem Wahlkampf waren die Verbesserung der Verkehrsanbindungen, die Sicherung der ortsnahen medizinischen Versorgung sowie eine flächendeckende Internetnutzung.

Karl-Friedrich Frese bleibt somit parteiloser Bürgermeister in Bromskirchen und außerdem Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion. Anfang dieses Jahres hat sich die Gemeinde Bromskirchen mit dem benachbarten Allendorf und deren Bürgermeister Claus Junghenn zur ersten Verwaltungsgemeinschaft Hessens formiert, um in verschiedenen Verwaltungsbereichen zu kooperieren und damit Kosten einzusparen.

Verwaltungsgemeinschaft

Beide Orte haben jedoch ihr eigenes Rathaus und ihren Bürgermeister behalten. Im März 2016 stehen Kommunalwahlen und im Herbst 2016 Bürgermeisterwahlen an. Auf Anfrage der Westfalenpost antwortete die Gemeinde Bromskirchen gestern, dass es erste Überlegungen gäbe, die Verwaltungsgemeinschaft mit einem haupt- und einem ehrenamtlichen Bürgermeister weiter zu führen.

Entschieden sei dies jedoch noch nicht, da hierzu auch die Hessische Gemeindeordnung (HGO) geändert werden müsse.

Ende des Zitats

Da schreiben die wieder einmal Frese sei parteilos. Vielleicht sollte  die CDU mal öffentlich erklären, ob er nun in der Partei ist, oder doch nicht.

Geht ja nicht: Datenschutz. Die Erklärung müsste von Frese selbst kommen.

Und was soll der Quatsch mit ehrenamtlichen Bürgermeister und Änderung der HGO?

Am Ende bewirbt sich noch irgendein Thekenheld und wird Bürgermeister in Bromskirchen.

Dann doch besser eine saubere Eingemeindung mit Verwaltungsstelle in Bromskirchen.

 

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Neues vom A-Team….

….. wie aus zuverlässiger Quelle zu erfahren war, ist der Bus des A-Team wieder aufgetaucht. Das Fahrzeug wurde mit leerem Tank, vollem Aschenbecher und mit leeren Bierbüchsen vermüllt, auf einem Wanderparkplatz im Landkreis Wa-Fkb aufgefunden. Im Kofferraum lagen noch einige Poster und Flyer. Scheinbar wollten die Diebe den Bus nicht ins Ausland verschieben, sondern nur mal kurz für besondere Zwecke  ausleihen.

Mr.T. ist überglücklich, sein Baby nach einer gründlichen Reinigung wieder benutzen zu können und überlegt schon, einen wirkungsvolleren Schutz vor Diebstahl einbauen zu lassen, damit solch ein Malheur nicht wieder passieren kann.

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So sehen Sieger aus…(echt jetzt)

 

Bromskirchen-Info gratuliert Dr. Reinhard Kubat, zur Wiederwahl als  Landrat des Landkreises Waldeck-Frankenberg und wünscht alles Gute für seine zweite Amtszeit.

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Warum Frese Landrat werden sollte…….Entscheidungshilfe für Unentschlossene

Warum Karl-Friedrich Frese Landrat werden sollte, kann er selbst am besten beantworten.

Er ist Bürgermeister einer kleinen Gemeinde und somit Chef aller Ämter. Deswegen hat er auch eigene Vorstellungen wie das auf Kreisebene zu funktionieren hat.

Er ist Leiter und  Entscheider des Ordsnungsamts.

Zwei Beispiele wie er das Amt ausübt (über beide Fälle wurde auf bromskirchen-info berichtet):

1. Er verschickte einen Ordnungswidrigkeitsbescheid an eine ihm ungeliebte Person, obwohl völlig klar war, dass keine Ordnungswidrigkeit vorlag. Das musste aber erst vom Gericht festgestellt werden. Bei der Gerichtsverhandlung machte er falsche Angaben, was durch Polizei und Staatsanwaltschaft festgestellt wurde.

2. Es kam einmal zu einer Müllablagerung am Osterfeuerplatz. Der Müllhaufen enthielt Papiere die es ermöglicht hätten den Verursacher dingfest zu machen. Frese wurde angeboten, die Unterlagen zu übergeben. Im Müll waren ein TÜV-Bericht und eine Architektenzeichnung eines Bromskircher Unternehmers. Statt sich die Adressdaten aushändigen zu lassen, war am nächsten Tag alles verbrannt. Um die Feuerstelle waren Spuren eines Kleintraktors mit Schonbereifung auszumachen. Dass die Gemeinde Bromskirchen ein solches Fahrzeug besitzt mag Zufall sein.

Frese ist auch Leiter des Bauamts. Auch hier zwei Beispiele:

1.Als er eine Anzeige einer laut Hessischer Bauordnung genehmigungsfreien Maßnahme erhiehlt, holte er zum Gegenschlag aus. Er verlangte das „volle Programm“ (O-Ton Frese) von Lageplan über eine Zeichnung eines Bauvorlageberechtigten bis zu einer statischen Berechnung für Bauelemente, die die Gemeinde selbst dort hat verbauen lassen.

2.Frese hat, ohne dass eine Genehmigung vorlag, damit begonnen, einen Weg im Naturschutzgebiet ausbauen zu lassen. Es waren schon Hochbordsteine gesetzt worden. Bevor der Asphalt aufgetragen werden konnte, wurde er durch den Regierungspräsidenten gestoppt. Die Kosten trägt der Steuerzahler.

Und dann stellt er sich noch hin und beschwert sich,  bei der übergeordneten Verwaltung werde zu viel Arbeitskraft „vergeudet“  um die Gemeinde Bromskirchen zu kontrollieren.

Dann ist er noch Chef des Einwohnermeldeamts, der Jagdbehörde, der Wasserbehörde, des Geheimdienst? u.s.w..

Diese Beispiele lassen erahnen, wie Frese später als Landrat arbeiten wird. Es wird sich eine weite Schere auftun zwischen Freund und Feind und der Ermessensspielraum des Landrats wird auf das Äußerste beansprucht, wenn nicht gar überschritten werden.

Es wird ihm schwer fallen, den Fachdiensten Entscheidungen zu überlassen.

Wem Eichenlaub fehlt, der sollte Frese wählen.

Wie die Wahl auch ausgeht, es ist gut, dass Frese kandidiert hat.

Wenn er scheitert, dann wird er nicht mehr der Allmächtige in Bromskirchen sein, der Jeden und Alles kontrolliert. Es kann gehofft werden, dass ihn seine Vergangenheit einholt und er für seine Taten zur Rechenschaft gezogen wird.

Sollte er aber Landrat werden, dann wäre Bromskirchen von diesem Joch befreit.

Und auf Kreisebene wird er sich nicht alles erlauben können, was in einer kleinen Gemeinde leicht untergeht.

Der Kreistag ist keine Ansammlung von Hanswursten, die man, wenn sie kritische Fragen stellen, durch agressive Ansprache zum Schweigen bringen kann, so wie es auf Gemeindeebene funktioniert.

Auch die Kreisbediensteten werden sich nicht so viel gefallen lassen, wie die Mitarbeiter einer Gemeindeverwaltung. Dort gibt es einen Personalrat und Gewerkschaftsvertreter und all solchen nutzlosen Unfug.

Das würde spannend und berichtenswert.

Wählen gehen.

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HNA prüft Landratskandidaten……

…..am 23.Juni war es dann so weit. Die beiden LR-Kandidaten, der amtierend Landrat Dr.Reinhard Kubat und sein Herausforderer, der Verwaltungsbeamte, Bürgermeister Karl Friedrich Frese stellten sich den Fragen der HNA-Redakteure Matthias Müller und Jörg Paulus, sowie Fragestellern aus dem Publikum.

Leider wurde der Themenblock Natur- und Umweltschutz nicht behandelt.

Die HNA hielt dies wohl nicht für nötig, möglicherweise weil es am 20.Mai bereits eine Veranstaltung des NABU zu diesem Thema gegeben hatte.

Allerdings hat Herr Frese in der Zwischenzeit Äusserungen von sich gegeben, aus der sich neue Fragestellungen ergeben.

So hätte Frese in Herzhausen Gelegenheit gehabt, auch Kritik am ehrenamtlichen Naturschutz zu üben.

Dies hat er am letzten Wochenende im Eder-Diemel Tipp nachgeholt.

Dort behauptete Frese, der Kreisnaturschutzbeirat treibe die Behörde vor sich her.

Herr Frese sollte doch bitte konkret werden und Fälle benennen wo dies seiner Meinung nach geschehen ist.

Da die Sitzungen des Kreisnaturschutzbeirat nicht öffentlich sind und die Beratungen vertraulich behandelt werden, stellt sich die Frage, wie Herr Frese an solche Informationen,wenn sie denn stimmen sollten, gekommen sein könnte.

Diese Behauptung ist haltlos, zumal nicht wenige Mitglieder des Beirats ( Parteifreundin, Bürgermeisterkollege, Auftragnehmer der Gemeinde Bromskirchen etc.) Frese eher nahe stehen und ein Angriff auf den Beirat  sich automatisch auch gegen diesen Personenkreis richtet.

Im Wahlkampf kann man wohl nicht auf Jeden Rücksicht nehmen.

Neben den üblichen Scharmützeln gab Frese einige Sachen zum Besten, die ein normal denkender Mensch einfach nicht auf die Reihe kriegt.

1. Die Jagdsteuer schadet der Jagd und dem Naturschutz. ????????????????

2. Der Tourismus braucht einen vollen Edersee, der dem Hochwasserschutz dient.

Hallo Herr Frese. Reden sie doch keinen Blödsinn.

Herr Frese hat seinerzeit ein Regenwasserrückhaltebecken mit Landes- und Kreiszuschüssen bauen lassen.

Diese Becken wurde dauerhaft im Vollstau betrieben, wahrscheinlich um Enten anzulocken und die Jagd dort aufzuwerten.

Herr Frese hat es einfach nicht begriffen, dass ein volles Becken keinen Rückhalt bieten kann, das kann nur ein leeres oder teilweise gefülltes Bauwerk.

Was im kleinen Dudenbach gilt, das gilt auch für die Eder.

 

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