Böse HNA…. ;-) ….

Im Bericht über die Kandidatur des Bromskircher Bürgermeisters  zur Landratswahl heißt es im üblichen Pressestil:

„Mehr über Freses Kandidatur zum Landrat lesen Sie in der gedruckten Donnerstagsausgabe der HNA in Waldeck und Frankenberg.“

Sollte das Herr Karl-Friedrich Geldbach gelesen haben?

Dann könnte er ja wieder zur Feder greifen um den Redakteur in Form eines Leserbriefs zurecht zuweisen. So wie er getan hat, als Frau Dirks eine ähnliche Formulierung gewählt hatte.

Im Respekt vor dem Amtsträger welcher sich in einem demokratischen Wahlverfahren zur Wahl gestellt hat und mit beeindruckender Mehrheit gewählt worden ist, sollte die Presse die Gebote der Höflichkeit nicht außer 8 lassen. Die richtige Anrede wäre Bürgermeister Karl Friedrich Frese und nicht einfach Frese gewesen.

Hahaha.

Hinweis für klagefreudige Zeitgenossen: Das war Satire.

Tatsächlich glauben nicht nur Bürger in Bromskirchen, sondern auch Kommunal- und Kreispolitiker, dass Bromskirchen bald nach Allendorf eingemeindet wird.

Herr Bürgermeister Karl Friedrich Frese  zitierte in der HNA: „Alle diese 26 Gemeinden haben auf Dauer keine Chance zu überleben, weil Verwaltung in kleinen Gemeinden teuer ist und teurer wird“, fasst Frese zusammen. „Deshalb stellen wir uns mit der Verwaltungsgemeinschaft stärker auf.“

Ob diese Verwaltungsgemeinschaft aber zum Ziel führt, darf in Frage gestellt werden.

Eines ist doch klar: Das Bürgermeistergehalt ist ein gewichtiger Posten, der das Erreichen eines ausgeglichenen Haushalts erschwert.

Und wofür soll man einen Verwaltungschef bezahlen, wenn viele Aufgaben von seinem Amtskollegen wahrgenommen werden.

Das Sparpotenzial bei den Mitarbeiter ist begrenzt, weil das Arbeitspensum nun mal da ist.

Es kann höchstens noch Geld gespart werden, wenn ein gutes Arbeitsklima herrscht. Unter nicht gefrusteten Mitarbeitern, geht weniger Gerät, vom Schüppenstiel bis zur teuren Maschine, kaputt.

Sicher würden einige Bromskircher den Verlust der Eigenständigkeit bedauern.

Für Viele ist klar: Sollte es Frese nicht gelingen Landrat zu werden, oder einen Posten in Wiebaden zu bekommen, dann bleibt sein Sessel in Bromskirchen warm. Wenn er aber den ersehnten Absprung schaffen sollte, dann ist es vorbei mit Bromskirchen.

Dass Frese eine Fusion für den Fall, seines Weggangs ausschließt, muss man nicht als in Stein gemeißelt hinnehmen.

Man muss sich nur an die Bürgerversammlung zur Einführung der gesplitteten Abwassergebühr erinnern, in der Frese versprochen hatte, kein Bürger  müsse im Schnitt mehr für die Abwassergebühr zahlen.

Tatsächlich ist es zu einer Verdoppelung gekommen.

Man kann sich ja mal versprechen. Das kommt vor.

 

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2 Kommentare zu Böse HNA…. ;-) ….

  1. Stechpalme sagt:

    Lauscht man den Bromskirchener Dorfgesprächen, so gibt es unterschiedliche Meinungen über Karl-Friedrich Freses Landratskanditatur.
    Die einen werden ihn in der Hoffnung wählen, nicht mehr schikaniert und tyrannisiert zu werden, nach dem Motto: „Dann sind wir ihn endlich los !! “
    Die anderen aber sind der Auffassung, das Frese als Landrat noch weitaus mehr Einfluss haben könnte und seine Kontrahenten das Leben noch weiter erschwert.
    Man muss sich vor Augen halten, dass das kleine Dorf Bromskirchen durch seine Politik und die seiner fremdgesteuerten Parlamentarier hoch verschuldet wurde, und nun soll unter seiner Führung der Landkreis einen finanziellen Befreiungsschlag erhalten ??
    Am 21.03.2006 hieß es u.a. auf einem Flyer zur Freses Kreistagskanditatur des CDU Kreisverbandes Waldeck Frankenberg: „Durch unsere besten Verbindungen zu Landrat Eichenlaub, RP Klein und der Hessischen Landesregierung stehen gerade in diesem Jahr……“
    Könnte man hier vielleicht den Eindruck gewinnen, dass sich durch die ehemals besten Verbindungen das Prinzip Eichenlaub bei Freses Wahl wiederholt ?? Nicht auszudenken !!
    Mein Tipp an die Bromskirchener Bürger: Haltet durch bis zur nächsten BM-Wahl 2016 !!!

    Die Zeit wird es bringen !!!!

  2. Controller sagt:

    Ich denke, dass Sir Admiral Moneyriver (Ehrenvorsitzender des Gemeindegremiums ) über diesen kleinen fauxpas der HNA hinwegsieht, wurde doch im gleichem Atemzug das Zauberwort „Landrat“ geschrieben. Interessant wird es nur, wenn Frese tatsächlich den ersehnten Titel „Landrat“ bekommen würde. Vielleicht wird es dann zur Pflicht, dass bei öffentlichen Auftritten und Presseterminen grundsätzlich der rote Teppich (der evtl. von seinen ehemaligen Parteibruder der FDP Dirk Niebel gesponsert wurde) ausgerollt wird. Vielleicht würde er aber auch noch aufgrund seiner vielen ehrenvollen Bärendienste den Ehrendoktor erhalten ? Die Anredeform könnte man sich folgendermaßen vorstellen: Herr doctor honoris causa (Dr. h.c.) Karl-Friedrich Frese, der in einem demokratischen Wahlverfahren mit beeindruckender Mehrheit von den Bürgern und Bürgerinnen des gesamten Landkreises Waldeck-Frankenberg als Landrat gewählt wurde…… bla…bla… bla….

    Für die HNA bleibt nur zu hoffen, dass dieser Fall nicht eintrifft..;-)

    Das war übrigens auch Satire…….

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