Mal wieder gelogen.

Wie stellt man es an, über Menschen Lügen zu verbreiten und gleichzeitig zu verhindern, dass diese Lügen widerlegt werden.

Ganz einfach: man lügt in einer Runde, von der man glaubt, das Gesprochene würde von den Anwesenden zwar verinnerlicht und dem Sinn nach weitergegeben, aber nicht nach außen getragen. Damit vermeidet man, dass die Personen über die falsch Zeugnis abgelegt wird, davon erfahren und sich wehren können.

So geschehen auf einer Gemeideratssitzung in Neuludwigsdorf.

Herr Frese gab an, die Arbeiten an der Werkseinfahrt zur Firma Ante würden verzögert, weil Naturschützer Schwierigkeiten machen würden.

Über den Grund, warum dies von den anwesenden Pressevertretern nicht abgedruckt wurde, kann nur spekuliert werden.

Glücklicherweise waren mehrere interessierte Bürger anwesend, die den Wortlaut von Freses Äußerungen widergeben konnten.

Eine Anfrage bei allen im Landkreis vertretenen Naturschutzverbänden und bei der Naturschutzbehörde brachte Licht ins Dunkel:

Aus irgeneinem Grund war die Gemeinde oder die Fa. Ante nicht willens, die Ausgleichsmaßnahmen so umzusetzen , wie es im Einvernehmen mit Behörden und Naturschutzerbänden vor Langem schon besprochen war.

Der beauftragte Fachplaner hatte versäumt, die geänderten Unterlagen bei der Genehmigungsbehörde einzureichen.

Dies den „Naturschützern“ anzulasten ist schäbig.

Offensichtlich war eine Verknüpfung mit der Massnahme Silbersee angestrebt worden um Ministerin Lautenschläger eine gute Mitarbeit der Fa. Ante bei Naturschutzmassnahmen vorzugaukeln. 

Das Treffen am Silbersee gibt aber genuf Stoff für einen weiteren Artikel, der demnächst hier erscheinen wird.

Schäbig wäre es  auch, wenn Herr Frese mit dem Quadfahrer, der den erneuerten Weg schon wieder kaputt fahren würde, den Schafhalter gemeint haben sollte, der sich für viel Geld ein besonders bodenschonendes Fahrzeug zugelegt hat.

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